News

"Super Saturday": Drei brillante Aufgalopps

Tryster mit William Buick
Tryster mit William Buick

Am "Super Saturday" werden auf der Rennbahn in Meydan gemeinhin die Weichen für die Dubai World Cup Night gestellt. Am Samstag absolvierten in zwei Rennen der Gruppe I und einem der Gruppe II die Kandidaten, die beim Höhepunkt des Racing Carnivals im Dubai Sheema Classic über 2400 Meter der Grasbahn, im Dubai Turf über 1800 Meter der Grasbahn und im World Cup über 2000 Meter der Sandbahn auftrumpfen wollen, ihren Aufgalopp.

Angereichert wurde das großartige Programm noch mit zwei Gruppe III-Rennen für die Sprinter und eines für die Meiler, in dem Peter Schiergens Ross als Zweiter (s. extra Bericht) eine famose Leistung bot, sowie einem Listenrennen über 1900 Meter für die Dreijährigen.

Im Vorbereitungsrennen für das „Sheema“, dem Dubai City Of Gold über 2400 Meter, siegte Sheikh Mohammed Obaid Al Maktoums 21:10-Favorit Postponed aus dem Stall von Roger Varian. Der King Georg-Held des vergangenen Jahres, damals noch für seinen Ex-Trainer Luca Cumani, löste sich im Einlauf, nachdem sein Reiter Andrea Atzeni unterwegs immer an dritter Position in Lauerstellung gelegen hatte, in ganz souveräner Manier und hatte am Pfosten vier Längen Vorteil vor Alain de Royer-Dupres Dariyan. Eine halbe Länge hinter dem Aga Khan-Hengst wurde Saeed bin Suroors Haafaguinea Dritter.

Den Aufgalopp für den Turf, das Jebel Hatta (Gruppe I) über 1800 Meter, gewann Charlie Applebys knallheißer 14:10-Favorit Tryster. Wie Godolphins letztjähriger Winterderby-Sieger, eigentlich ein All Weather Track-Spezialist, im Einlauf der Grasbahn mit William Buick die Konkurrenten überlief, lässt vermuten, dass er am 26. April ein ernsthafter Gegner für Solow sein könnte. Zumal sein Runner Up aus seiner vorigen Gruppe III-Aufgabe Mitte Februar in Meydan, Haafaguinea, diese Form am Samstag aufwertete. Jedenfalls standen am Samstag der Riesen-Außenseiter Farrier und der 55:10-Co-Favorit Ertijaal, der Dritter wurde, wie die restlichen fünf Gegner auf verlorenem Posten.

Das Rennen, das weiteren Aufschluss für den Dubai World Cup geben sollte, war die Al Maktoum Challenge Round 3 auf Top-Level. Hier triumphierte Special Fighter aus dem Quartier von Trainer Musabah Al Muhairi Start-Ziel mit Fernando Jara in einer Art und Weise, dass er im World Cup gewiss nicht mehr zur Außenseiter Quote von 150:10 antreten wird. Fünf Längen dahinter war Gun Pit genauso chancenlos wie der Drittplatzierte Faulkner. Der 40:10-Favorit Keen Ice, im vergangenen Jahr in den USA einziger Bezwinger von Superstar American Pharoah, kam bereits im Bogen unter Druck und war chancenlos.

Mann des Tages war der Trainer von Special Fighter, denn er gewann auch mit Hamdan Al Maktoums Muarrab die Gruppe III-Prüfung auf Sand über 1200 Meter, sowie für dieselben Farben mit Fityaan den Meydan Sprint (Gruppe III) über 1000 Meter.

 

 

 

(05.03.2016)