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Teppal in der Poule d'Essai des Pouliches zu stark für Dabirsim-Tochter

Olivier Peslier
Olivier Peslier

Erstmals seit 16 Jahren gewann am Sonntag ein nicht in Frankreich trainiertes Pferd die Poule d'Essai des Pouliches, die französischen 1.000 Guineas. Denn nachdem fünfzehn Mal die Siegerin aus unserem Nachbarland kam, ging der Sieg in dem mit 500.000 Euro dotierten Gruppe I-Rennen über die Meile nach England. Denn die von David Simcock für Scheich Mohammed Al Thani trainierte Camacho-Tochter Teppal, die vom Schweizer Gestüt zur Küste AG gezogen wurde, gewann den Stutenklassiker unter Jockey-Routinier Olivier Peslier und verhinderte damit den Sieg der von Christian Delcher-Sanchez vorbereiteten Dabirsim-Tochter Coeur de Beaute, hinter der Andre Fabres Wind Chimes und die von Marco Botti trainierte Lope de Vega-Tochter Capla Temptress die weiteren Plätze belegten.

Nachdem Olivier Peslier, für den es der vierte Sieg in diesem Rennen war, das er noch im vergangenen Jahr mit Precieuse gewonnen hatte, die zuvor bei zwei Starts ungeschlagene Saisondebütantin gleich in einer perfekten Position an der Innenseite im Vordertreffen positioniert hatte, musste er in der Zielgeraden nur darauf warten, bis er auf freie Bahn kam. Dann schickte Peslier Teppal vom Feld weg, und konnte vom Vorsprung  auch gegen die starken Schlussangriffe von Coeur de Beaute und Wind Chimes bis ins Ziel leben. Auf der Linie hatte Teppal, auf die es 133:10 auf Sieg gab, einen kurzen Hals Vorteil vor Coeur de Beaute, hinter der die Abstände auf den nächsten beiden Plätzen wieder nur jeweils ein Kopf war.

Die Poule d'Essai des Pouliches war mit einer Verspätung von einer halben Stunde, und anstatt auf der "Moyenne Piste" auf der "Grande Piste" gestartet worden, denn in der Poule d'Essai des Poulains war der von Ryan Moore gerittene US Navy Flag gerutscht, woraufhin die Jockeys, allen voran Mooreund Christophe Soumillon die Stewards auf Probleme mit der Bahn aufmerksam machten.

 

(13.05.2018)