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Viele Außenseitersiege im BC-Rahmen

Bevor zum Schluss noch die beiden Highlights des diesjährigen Breeders´ Cup Meetings anstanden, wurden am Samstagabend im kalifornischen Del Mar bereits einige weitere Prüfungen auf höchstem Gruppe-Niveau entschieden.

Und in diesen gab es einige Überraschungen zu bestaunen. So ging Tagesprüfung Nummer vier, der Breeders´ Cup Juvenile Fillies (Zwei Millionen Dollar, 1770 Meter), der auf der Sandbahn ausgetragen wurde, an die 183:10-Außenseiterin Caledonia Road aus dem Quartier von Ralph Nicks. Mike Smith, der die Quality Road-Tochter ritt, gelang damit sein 26. Breeders´ Cup-Triumph.

Im Breeders´ Cup Turf-Sprint über 1000 Meter kam erneut ein Außenseiter zum Zuge. Es siegte die 312:10-Chance Stormy Liberal (Joel Rosario) aus dem Quartier von Peter Miller vor seinem Stallgefährten Richard´s Boy (Flavien Prat). Sowohl der hierzulande mit ihren Royal Ascot-Siegen bestens bekannten Lady Aurelia (Wesley Ward), als auch ihrer letzten Bezwingerin Marsha aus dem englischen Stall von Sir Marc Prescott gelang es am Ende nicht, obwohl beide als Favoritin, bzw. dritte Favoritin in die Prüfung gestartet waren, in die Entscheidung einzugreifen.

Noch krümmer ging es im Breeders´ Cup Filly and Mare-Sprint (eine Million Dollar) auf der Sandbahn zu. Am Ende der 1400 Meter-Strecke hatte mit John Kimmels Bar Of Gold eine 677:10-Außenseiterin die Nase vorn. Auch hier spielte die 21:10-Favoritin Unique Bella (Jerry Hollendorfer, MIke Smith) schon früh keine Rolle mehr und landete letztendlich nur im geschlagenen Feld.

Auch wenn Bob Bafferts Favorit Drefong im Breeders´ Cup Sprint (1,5 Millionen Dollar) auf der Sandbahn nicht in die Platzierung lief, gab es am Ende mit Peter Millers Roy H (59:10, Kent Desormeaux) zumindest einen Sieger, der am Toto mal etwas stärker beachtet war. Platz zwei belegte Luis Carvajal jr.´s Imperial Hint und machte fast den Volkseinlauf perfekt. Für Siegcoach Miller war es nach dem Erfolg im Turf-Sprint schon der zweite Erfolg an diesem Abend.

Eine kleine Überraschung gab es dann wieder im Breeders´ Cup Juvenile. In der mit zwei Millionen Dollar dotierten Prüfung über 1770 Meter auf der Sandbahn siegte der 125:10-Außenseiter Good Magic aus dem Rennstall von Chad Brown. Besonders daran: Der Sieger war als Siegloser ins Rennen gegangen. Der haushohe Favorit, der bis dato noch ungeschlagene und bereits zweifache Gruppe I-Sieger Bolt D´Oro (Mick Ruis) musste sich hinter Bob Bafferts Solomini mit Rang drei zufrieden geben. Aidan O´Briens US Navy Flag war zwar lange für die Führungsarbeit verantwortlich, war aber bereits vor Erreichen der Geraden wieder auf dem Rückzug und wurde von seinem Reiter Ryan Moore dann auch nicht mehr bemüht.

 

 

 

 

 

(05.11.2017)