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Wahnsinns-Vautour gewinnt Ryanair Chase

Vautour
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Tag drei in Cheltenham und irgendwie kehrt ein wenig die große Langeweile ein. Man kann es nicht anders sagen. Das würde Willie Mullins zwar so nicht unterschreiben, denn immerhin bleibt der irische Trainer auch am Donnerstag der bestimmende Protagonist, aber man würde halt auch gerne mal andere Gesichter bei der Siegerehrung sehen. Zumindest nach den Gruppe I-Rennen. Doch Willie Mullins kennt keine Gnade.

Und so ging auch die mit 313.500 Pfund dotierte Ryanair Chase, das Hauptereignis des dritten Tages, an den Mullins-Stall. Ruby Walsh setzte sich auf einem überlegenen Vautour (20:10) gegen Valseur Lido und Road To Riches durch. Die beiden Platzierten gehören dem Gigginstown House Stud und damit Rynair-Eigner Michael O‘Leary, der in „seinem“ Rennen ein gutes Ergebnis erzielen konnte. Zwei-Drei hinter Mullins, das darf sich schon mal wie ein Sieg anfühlen (Zum Video). Bereits das erste Rennen der Donnerstag-Karte war eine Beute von Willie Mullins und Ruby Walsh geworden.

Beide setzten sich in der JLT Novices‘ Chase (130.000 Pfund) über 4003 Meter mit dem siebenjährigen Heron Island-Sohn Black Hercules gegen Bristol De Mai und L‘ami Serge durch (Zum Video). Dass ein Mullins-Sieg 50:10 zahlt, ist auch eine Seltenheit. „Am zweitletzten Sprung hatte ich gar kein gutes Gefühl“, gab Ruby Walsh zu. „Ich habe tatsächlich geglaubt, das wird heute nichts. Aber mein Pferd war stark. Er ist super gesprungen, auch als L’Ami Serge beschleunigte, ist er immer dran geblieben. Mein Pferd war sehr klug“, sagte Walsh weiter.

Das zur Gruppe I zählende World Hurdle (300.000 Pfund) über 4822 Meter ging dann an das Quartier von Colin Tizzard und den 20:10-Favoriten Thistlecrack, der unter Tom Scudamore gewinnen konnte. Auf den Plätzen folgen weit geschlagen Alpha Des Obeaux und Bobs Worth (Zum Video).

 

(17.03.2016)