Internationale-News

England: 200.Sieg f?r den 'Gummimann' Tony Mc Coy

Er knackt einen Rekord nach dem anderen. Tony Mc Coy ist und bleibt das Nonplusultra im englischen National Hunt Sport. Am Freitag schrieb der 27-jährige in Huntingdon wieder ein Stück Turfgeschichte. Mit dem Sieg auf der 70:10-Chance Native Man schaffte er die schnellsten 200 Siege innnerhalb einer Saison.

Kentucky Derby-Sieger Monarchos in Super-Form

Eines der wichtigsten Rennen Amerikas ist nach wie vor das Kentucky Derby. Im letzten Jahr siegte Monarchos, machte somit das Triple Crown-Vorhaben des Ausnahmepferdes Point Given zunichte. Den Winter hat der Held im 'Run for Roses' bestens überstanden, arbeitet derzeit auf sein Saisondebut hin. Dieses soll am 9 Februar im Donn Handicap ausfallen.

Beinahe im Rollstuhl: Karriereende f?r Michael Roberts?

Eine große Jockey-Kariere scheint am Scheideweg: Immer noch befindet sich Michael Roberts (Foto), Landos Siegjockey von 1995 im Japan Cup, in ärztlicher Behandlung. Grund dafür ist ein zerquetschter Wirbel, den er sich bei einem Sturz in Wolverhampton im September letzten Jahres zuzog.

Dabei ist der 47-jährige Südafrikaner nur knapp dem Rollstuhl entkommen. Roberts, der seit dem Fall natürlich nicht mehr im Sattel saß, erzählt: 'Dem Rat der Ärzte werde ich natürlich folgen, und wenn diese mir sagen, es ist Zeit aufzuhören, dann soll es so sein.'

Vierbeinige Stars f?r die Maktoum Challenge Series

Arc-Sieger Sakhee führt die Liste des mächtigen Godolphin Stables für die Maktoum Challenge Series an. Insgesamt gingen für die wichtigste Serie im Vorfeld des Dubai World Cup Meetings 56 Nennungen ein.

Die Ami-Super-Zahlen: Bob Baffert verdiente 16. Mio.$

Andreas Wöhler und Andreas Suborics sind in der Saison 2001 in neue Dimensionen vorgedrungen. Beide haben eine Gewinnsumme von über 8 Millionen Mark erreicht; beide markierten somit einen neuen deutschen Rekord. Und trotz dieser Superzahlen würden die amerikanischen Kollegen über diese Summen wohl nur schmunzeln. Denn Trainerchampion Bob Baffert (das Foto zeigt ihn nach dem Sieg in den Preakness Stakes) verdiente mehr als das Vierfache seines Kollegen von der Weser.

Topstute Terre A Terre nimmt weiter Kurs auf Dubai

Ihren bisherigen Karriere-höhepunkt feierte die französische Stute Terre A Terre im letzten Dezember, als sie im Hong Kong Cup Platz drei erreichte. Unter Christoph Soumillon sah die Tochter von Kaldounevees sogar kurz wie die Siegerin aus, musste sich dann aber doch dem Godolphin-Hengst Tobougg und dem Japaner Agnes Digital beugen. Unmittelbar nach dem dritten Rang im letzten World Series Rennen der Saison 2001, machte man im Team um Terre A Terre klar, das das nächste Ziel der Stute der Dubai World Cup sein werde.

Wellbeing verl?sst den Cecil-Stall Richtung Frankreich

Der Fünftplazierte des englischen Derbys 2000, Wellbeing, wird in Zukunft nicht mehr von Henry Cecil trainiert werden. Der neue Betreuer des jetzt fünfjährigen Pferdes wird Pascal Bary sein. Wellbeing wird Großbritanien (Newmarket) somit verlassen und seine Karriere von Frankreich aus fortsetzen. Sein letztes Rennen gewann der Sadler´s Wells-Sohn am 21. Oktober 2000 in Newbury.

Hongkong-Star Fairy King Prawn auf dem OP-Tisch

Wenn auf einer der beiden Hong-Kong-Bahnen die Pferde in den Schlussbogen einbiegen, ist die Geräuschkulisse enorm. Wenn ein bestimmtes Pferd an den Start ging, war sie allerdings in der Vergangenheit kaum mehr zu überbieten, fast schon ohrenbetäubend: Bei Fairy King Prawn, lange Zeit das beste in Hongkong vorbereitete Pferd. Doch auf ihn muss das Publikum in der ehemaligen Kronkolonie schon länger verzichten.

Europas Johannesburg Mit-Favorit f?r Kentucky Derby

Durch seinen Sieg im Breeders` Cup Juvenile hat sich Johannesburg selbst in die Favoritenrolle für das Kentucky Derby gebracht. Der Hengst aus dem Stall von Aidan O`Brien zählt zu den Topfavoriten für eines der begehrtesten Rennen von Amerika. Und vieles deutet darauf hin, dass das Pferd tatsächlich die Reise über den großen Teich antreten wird, um in Kentucky für Furore zu sorgen.

Derbynennungen: Coolmore & Maktoums f?hren Liste an

Im letzten Jahr demontierte der Sadler`s Wells Sohn Galileo im Englischen Derby die Konkurrenz, wie er nur wollte. In den Farben des Coolmore-Imperiums ließ der Hengst der Gegnerschaft nicht den Hauch einer Chance. Dass auch im Jahr 2003 das wichtigste Rennen Englands an die Coolmore-Jungs geht, dafür könnten theoretisch 64 Vollblüter sorgen. Genau so viele hat das irische Erfolgsgestüt nämlich für das Gruppe I-Rennen in Epsom genannt.

Wiederholungstäter: Olivers Glücksbrille im HK-Sprint

Es war wie im Vorjahr. Und das identisch. Der Hong Kong Sprint, er ging genau wie im Jahr 2000 aus. Wieder hieß der Sieger Falvelon, wieder siegte der Australier vor dem amerikanischen Herausforderer Morluc. Dieser ist vom Sprint-Pech verfolgt. Schon vor Jahresfrist sah er lange wie der Sieger aus, auch nun verlor er das Rennen auf den letzten Metern. Aber auf den allerletzten. So spät, dass nicht einmal der Jockey persönlich wusste, ob es denn gereicht hätte.

Yen-Masters kassieren ab, Deutschland geht leer aus

Sie kamen, sie sahen und sie siegten. Das galt am Tag der International Races für die Japaner. Denn die Übermacht, die Pferde aus dem Land der aufgehenden Sonne an den Tag legten, sie war gigantisch. Drei der vier International Races gingen an die Yen-Masters. Sowohl in der Vase, der Mile als auch im Cup waren die anderen neun Nationen, die Pferde gesattelt hatten chancenlos. Nur im Sprint (Platz 12 und 13) hatten japanische Galopper keine Chance. Sonst war Japan Trumpf. In Summe brachten es Agnes Digital (Foto) und Co. (insgesamt starteten 6 japanische Pferde) auf 26.200.000 HK-Dollar.

World Racing Series aufgestockt: 2 Rennen mehr in 2002

Die World Racing Series wird im kommenden Jahr aufge-stockt. Zwei Rennen mehr als noch in diesem Jahr werden in der kommenden Saison rund um den Globus im Zuge der Turf-Formel I ausgetragen. Im vierten Jahr der 1999 ins Leben gerufenen Serie, zu der bisher 12 Rennen gehörten, folgt also erneut eine Ausweitung.

Seiten