Einloggen Registrieren
Zur Startseite

Service
News
Stallions-Online
Sport-Welt
Archiv
Toprennen
Statistiken
Starter & Ergebnisse
Stakes-Ergebnisse



Jockey Talk
    Steffi Hofer

"In Paris wäre ich gerne dabei gewesen"

 



Partner
Bücher
Videos & Filme
Kunstdrucke



Umfrage
  Wer gewinnt das Kölner Schwarzgold-Rennen?  
  Meerjungfrau  
  Ajaxana  
  Eine andere  


Interview
    Mirek Rulec

"Ich war schon optimistisch"

 


Galopp Inside
Rennbahnen
Termine
Grupperennen
Jockeys
Trainer
Pferde
Schnappschüsse
Galopper ABC
Ein Gigant wird 90: Zum Geburtstag von Heinz Jentzsch

Ein Gigant des deutschen und internationalen Turfs feiert Geburtstag: Am 13. März wird Heinz Jentzsch (Foto) 90 Jahre alt. Der heute in Iffezheim, gleich neben der berühmten Rennbahn, lebende Jubilar ist sowohl nach Zahl und Bedeutung seiner Erfolge als auch als Persönlichkeit eine Ausnahmeerscheinung, für die jeder Rahmen zu klein wäre. Im Galopprennsport setzte der absolute Selfmademan über 4 Jahrzehnte den Maßstab.

Die von ihm vorbereiteten Vollblüter gewannen auf den Rennbahnen zwischen Köln und Tokyo die auch international extrem ungewöhnliche Zahl von 4029 Rennen, darunter achtmal das Deutsche Derby. Der im Galopper-Paradies Hoppegarten vor den Toren Berlins geborene Pferdemann war der Mann, der auf dem Turf die Sieger machte.

Er formte Turfheroen wie Priamos, Hitchcock, Dschingis Khan, Alpenkönig, Lombard, Lirung, Acatenango und Lando, mit dem er 1995 das damals mit Abstand höchstdotierte Rennen der Welt, den Japan Cup, gewann. Zu seinen Erfolgen gehörten aber auch über 200 Hindernisrennen. Jentzsch war der Mann, der jede Chance wahrnahm. Er schickte seine vierbeinigen Schützlinge auch auf kleine Rennbahnen, wenn ihm ein Rennen das Richtige für eines seiner Pferde zu sein schien.

Beinahe unglaublich und international bestaunt ist die Zahl der von Heinz Jentzsch erzielten 31 Championaten seiner Zunft: 31 Deutsche Meisterschaften. Bei all seinen sportlichen Erfolgen und Auszeichnungen wie dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse und der Goldenen Medaille des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen blieb Heinz Jentzsch, der den größten Teil seiner von 1942 bis 1999 währenden Trainerlaufbahn in Köln-Weidenpesch verbrachte, ein besonders bescheidener, zurückhaltender Mann, der sich in seiner Freizeit für mehrere Sportarten, darunter Boxen, begeistert, Ziertauben züchtet und ein sehr guter Pferdemaler ist.

Nicht nur wegen seiner Erfolge und seiner unprätentiösen Art war Jentzsch bei Medienvertretern und in der Öffentlichkeit jahrzehntelang besonders beliebt, sondern auch wegen seines profunden Wissens, seiner manchmal unkonventionellen Erkenntnisse und seines großen Humors.

Letzterer äußerte sich oft in originellen, mitunter übertrieben pessimistischen oder tiefstaplerischen Sprüchen wie: „Warum habe ich bloß diesen Beruf ergriffen? Wäre ich bloß Schuster geworden.“ In einer kurzen, etwas glücklosen Phase prägte er das im Turf heute geflügelte Wort: „Meine Form, die ist so schlecht. Wenn ick ins Wasser kicke, sterben die Fische.“ (11.03.2010)
  Zurück zur Startseite  
   
 
News drucken Online wetten hier
Diesen Artikel Versenden
 
   






Top-Story
   
  Night Wish siegt für Salzburg und München  
  Als in Köln am Sonntag der Grand Prix-Aufgalopp anstand, blickten nicht wenige auf die letztjährigen Derby-Starter Quinzieme Monarque und Nicolosio, die am Toto großes Vertrauen genossen.  
   



Turf-Börse
Auktionsjährlinge
Sales Ring
Deckhengste



Galopp Fun
Postkarten
Kartenspiele
Puzzle
Quiz
Desktop Hintergründe


Internes
Bei uns werben
News einliefern
Wir über uns
Team
Kontakt
Impressum
nach oben