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Es ist soweit: Der Dubai Carnival in der Wüste läuft

Sheikh Mohammed ist nicht nur das Staatsoberhaupt Dubais. Er gilt auch als der Politiker mit den größten Visionen auf der ganzen Welt. Das beweisen nicht zuletzt die gewaltigen Bauvorhaben in dem Wüsten-Emirat, von denen The World und The Palm nur die beiden bekanntesten von einer ganzen Reihe spektakulärer und milliardenteuren Plänen sind.

Ohne den Boss des Godolphin-Stalles und die übrige Maktoum-Familie, die seit Jahrzehnten am Persischen Golf herrscht, wäre auch der Galopprennsport in Dubai nicht dort, wo er jetzt steht. Der Dubai World Cup, der in diesem Jahr am 29. März auf dem Nad Al Sheba-Kurs gelaufen wird, ist längst mit sechs Millionen Dollar Preisgeld das höchstdotierte Rennen auf dem Globus. An diesem Tag werden rund 21 Millionen Dollar ausgeschüttet, soviel wie sonst nirgendwo innerhalb von wenigen Stunden.

Aber das wird bald noch getoppt. Denn Nad Al Sheba ist bald schon Geschichte. Im März begannen die Bauarbeiten für die neue Mega-Rennbahn Meydan, um die herum eine komplett neue City entsteht. Es wird eine Galopper-Anlage, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat. Allein der Tribünen-Komplex, der die Form eines Falken besitzt, soll einen Kilometer lang sein. Mit einem Kanal, auf dem man per Schiff zur Rennbahn fahren kann, wird das Zentrum mit Meydan verbunden sein.

In einem rasanten Tempo wird der Bau durchgezogen. Eröffnung ist beim Dubai World Cup 2010, also gerade drei Jahre nach Bekanntgabe des Riesen-Projektes. Dann wird der Dubai World Cup sogar mit zehn Millionen Dollar ausgestattet sein.

Vor einigen Jahren hob Sheikh Mohammed den Dubai Racing Carnival aus der Taufe. Zwei Monate lang messen sich Pferde aus den verschiedensten Kontinenten, die zu äußerst fairen Konditionen hier trainiert werden können. Am 17. Januar fällt der Startschuss, fast jede Woche werden ein bis zwei Termine abgehalten bis zum ultimativen Cup-Tag.

Bekanntlich sind auch mehrere deutsche Pferde mit von der Partie, wie natürlich der im Vorjahr hier dreimal erfolgreiche Quijano, um nur den bekanntesten Vertreter zu nennen.Im Mittelpunkt steht zum Auftakt die erste Runde der Al Maktoum Challenge über 1600 Meter. GaloppOnline.de wird Sie über das Geschehen am Golf auf dem Laufenden halten.

(07.01.2008)