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Black Type-Finale mit starkem Wöhler-Duo

Wiesentau
Wiesentau

Ein letztes Mal geht es am Samstag in München um den begehrten Black Type. Der Isfahan-Große Münchener Herbst-Preis ist das letzte Listenrennen der deutschen Saison.

Mit 22.500 Euro dotiert führt das Rennen die zwölf Kandidaten über 2200 Meter. Mit ersten Chancen geht Trainer Andreas Wöhler in die Partie. Der Coach aus Ravensberg sattelt mit Gestüt Ravensbergs Wiesentau und dem im Besitz des Team Valor stehenden Lajoscha die beiden Vorab-Favoriten. „Wiesentau sollte mit guten Chancen unterwegs sein", so Wöhler über den Vierjährigen, der im vergangenen Jahr lange als Derby-Pferd galt. „Lajoscha wird das Rennen noch brauchen.“ Während Wiesentau (Jozef Bojko) zuletzt ein Listenrennen in Straßburg überlegen gewinnen konnte, kommt Lajoscha (Michael Cadeddu) aus einer langen Pause. Seinen letzten Start absolvierte er vor gut einem Jahr, als er in Chantilly in der Listenklasse zum Zuge kam.

Den beiden Wöhler-Pferden stellt sich u.a. die Röttgenerin Wild Gloria (Markus Klug/Andrasch Starke) in den Weg. Die insgesamt wenig geprüfte Stute ist ebenfalls bereits Listensiegerin, tritt nun aber erstmals auf einer derart weiten Distanz an. Peter Schiergens Ammerländerin Barina (Sibylle Vogt) ist eine weitere Stute, die man hier beachten sollte. Zweijährig lief sie Gruppe III-platziert, in diesem Jahr kann sie eine Listenplatzierung vorweisen.

Ein Pferd für die Überraschung könnte Rennstall Germanius‘ Duke of Lips (Eva Fabianova/Rene Piechulek) sein. Der Fünfjährige hat sich zuletzt immer weiter gesteigert, gewann in Köln einen Ausgleich I und auf Bahn und Distanz zuletzt einen Ausgleich II. Es ist ein Sprung, doch der ist ihm durchaus zuzutrauen (Zum Racbets-Langzeitmarkt) (zum pferdewetten.de-Langzeitmarkt).

 

(17.11.2022)