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Black Type knapp verpasst - Vents Contraires Vierter

Vents Contraires (Archiv)

Mit dem Prix Lyphard, über 1900 Meter führend, mit 52.000 Euro dotiert, und für dreijährige und ältere Pferde offen, stand am Dienstag auf der Sadbahn in Deauville eines der letzten Listenrennen der europäischen Saison auf dem Programm.

Zwölf Pferde kamen in der Black Type-Prüfung an den Start, darunter mit Bohumil Nedorosteks Gruppesieger Parol (Anthony Crastus) und Carmen Bocskais, zuletzt in einem Quinte-Handicap erfolgreichen Vents Contraires (Mickael Forest) auch zwei aus Deutschland. Parol war mit einer Eventualquote von 6,2:1 sogar als dritter Favorit ins Rennen gegangen, während Vents Contraires 15,0:1 stand, als sich die Boxen für die Black Type-Prüfung öffneten.

Parol ging das Rennen wie gewohnt offensiv an, denn man sah den Pastorius-Sohn gleich an der Spitze. Durch den Schlussbogen verschaffte sich der Wallach vorne sogar einen größeren Vorsprung, mit dem er die Zielgerade ansteuerte. In dieser spürte er allerdings sein Pensum, sodass er zum Schluss überlaufen wurde, und auf dem elften Platz landete.

Anders Vents Contraires, der nach einem Rennen aus der Reserve im Einlauf immer stärker wurde, und lange für den dritten Platz in Frage kam. Diesen verlor er aber genau auf der Linie an Godolphins Sundoro (Henri-Alex Pantall/Mickael Barzalona), die nach Zielfoto knapp im Vorteil gegenüber dem deutschen Gast war, der somit seine erste Black Type-Platzierung knapp verpasste.

Dominiert wurde das Rennen von den Dreijährigen, denn der Sieger Yoozuna (Christophe Ferland/Maxime Guyon, 11,0:1) und der Zweitplatzierte Dolayli (Francis-Henri Graffard/Tony Piccone) vertreten den Derbyjahrgang.

(29.11.2022)