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Dallmayr-Preis: Zwei Godolphins stehengeblieben

Für den Großen Dallmayr-Preis in München sind beim letzten Streichungstermin am Montag elf Pferde stehengeblieben. Noch sind neun einheimische und zwei ausländische Pferde für das Gruppe I-Rennen in Riem startberechtigt. Die zwei Gäste, die aus England anreisen könnten (mit einem Starter wird fest gerechnet) vertreten beide die Interessen des mächtigen Godolphin-Imperiums. Im blauen Dress von Sheikh Mohammed könnte sich ein Jockey auf Kutub und auch Slickly schwingen.

Die deutschen Hoffnungen werden vom zweifachen Gruppe I-Sieger Paolini angeführt. Der Hengst soll in München seinen Hattrick schaffen, drei Gruppe I-Rennen in Folge gewinnen. Der Hengst ist sicherer Starter und wird auf die Dienste von Andreas Suborics vertrauen können. Ebenfalls fest vorgesehen sind die Weidenpescher Limerick Boy und Zöllner. Sowohl Peter Schiergen als auch Andreas Schütz haben aber weitere Pferde im Rennen belassen. Für Schiergen könnte auch der Schlenderhaner Terek starten (über einen Start wird am Dienstag entschieden). Schütz hingegen könnte sogar zwei weitere Galopper satteln. Pryor (canterte auf dieser Bahn Zöllner mit 8 Längen ab) und Salonblue sind vorgesehen. Ob beide laufen, bleibt abzuwarten.

Der von Peter Rau betreute Ittlinger Krombacher kennt die Bahn, war hier im Müller-Brot Preis drittplatziert. Ebenfalls mit exquisiter Bahnkenntnis ist der Wiedinger Aboard (unser Foto)ausgestattet, wird der Hengst doch in Riem trainiert. Onaldo im „Jenny-Dress“ wird wohl als Außenseiter im Dallmayr-Preis starten.

(30.07.2001)