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Dapango gewinnt Brunner - Oettingen Rennen-Thriller

Dapango

Erstes Highlight am Sonntag in Iffezheim war das Brunner - Oettingen Rennen, die mit 70.000 Euro dotierte Gruppe II-Prüfung über 1600 Meter. Neun Pferde kamen in der Pattern-Prüfung an den Start, der Favorit kam aus Frankreich, denn Francis-Henri Graffards Hurricane Dream rückte unter Frankie Dettori als 3,0:1-Chance in die Startmaschine ein.

Doch der Hurricane Cat-Sohn musste sich nach einem wahren Thriller mit Platz zwei begnügen, denn der Sieg blieb im Lande. Dafür sorgte der von Roland Dzubasz für das Gestüt Auenquelle trainierte Dreijährige Dapango. Der Soldier Hollow-Sohn, der in diesem Jahr auch im Deutschen Derby startete, in dem er auf zu weiter Distanz Dreizehnter wurde, siegte mit einem Kopf-Vorsprung gegen Hurricane Dream, hinter dem es bis zu Fire Of The Sun (Peter Schiergen/Maxim Pecheur) noch einmal ein Kopf war. Als Vierter war Henk Grewes Rubaiyat nur eine halbe Länge zurück auch dichtauf.

Dapango, der als 8,1:1-Chance ins Rennen gegangen war, bescherte seinem Jockey Thore Hammer-Hansen, der ihn auch bei seinem bislang einzigen Sieg, im vergangenen Oktober in Hoppegarten geritten hatte, den ersten Gruppesieg. Der Hengst war noch als Letzter in die Zielgerade gekommen. Vorne kämpften im Einlauf zunächst Fire Of The Sun, der es von der Spitze aus versuchte, und Rubaiyat. Es ging hin und her, doch auf den letzten 50 Metern stieß in der Bahnmitte Dapango durch und kam nach vorne, während ganz außen Hurricane Dream spät noch auf Platz zwei kam. (zum Video)

"Mir fehlen die Worte. Ich hab nicht gedacht, dass ich noch hinkomme, aber dann ging die Lücke im richtigen Moment auf. Ich will mich bei meinem Papa und meiner Mama bedanken, denen ich viel zu verdanken habe. Und natürlich auch beim Besitzer für das Vertrauen", so Thore Hammer-Hansen nach seinem ersten Gruppetreffer.

Peter Michael Endres, Mitbesitzer des Siegers erinnerte sich an den Derbystart: „Im Derby dachten wir nach 2200 Meter, dass da was gehen könnte. Aber der Weg wurde ihm dann zu weit. Wir sind dann in der Distanz runter und das war die richtige Entscheidung.“

 

(04.09.2022)