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Wöhlers Außenseiterin Mima wie ausgewechselt

Mima

Gleich zum Auftakt am Sonntag in Düsseldorf die erste Überraschung. Denn im Rennen für dreijährige, sieglose Stuten (Klüh Security-Preis) siegte nicht wie von den meisten Wettern erwartet Tamarinde aus dem Stall von Peter Schiergen, sondern Mima, die im Januar neu in das Quartier von Andreas Wöhler gekommen war.

„Sie hatte sich zuletzt schön entwickelt, körperlich als auch mental. Wir hatten daher schon ein bisschen Mumm auf sie. Ich wundere mich deshalb, dass sie so hoch stand“, so der Siegtrainer nach dem Rennen. Für die siegreiche Soldier Holler-Tochter aus der Zucht von Sergej Penner war es insgesamt der zweite Start ihrer Karriere nachdem sie im letzten Jahr noch keine Akzente setzen konnte.

Zum Rennen: Das ist schnell erzählt. Siegreiter Eddie Pedroza schickte seine Partnerin direkt nach dem Start an die Spitze und hatte diese auch nach den geforderten 1600 Meter immer noch inne. Kurz wirkte Tamarinde mal gefährlich für den Sieg, aber die Wöhler-Stute zog mit immer neuen Reserven einfach immer wieder an. Für das Auge könnte man meinen, das geht in der Zukunft auch über weitere Wege für die Lady aus dem Besitz von Christian Schröder, die aktuell über keine Nennungen für bessere Rennen verfügt. „Sie ist zuletzt pfiffiger geworden, wir machen jetzt erst einmal hier im Listenrennen auf der Meile weiter, danach muss man sehen, wohin sich das entwickelt“, so Wöhler weiter. Am Toto war Mima übrigens gänzlich unbeachtet geblieben, ihre wenigen Anhänger konnten sich daher über die tolle Quote von 17,2:1 freuen.

 

(16.04.2023)