News

Fünf Millionen-Zuschläge - auch für deutsches Blut

Rougir
Rougir

Am ersten Tag der Arqana Vente d’Elevage wurden am Samstag in Deauville fünf Angebote für mehr als eine Millionen Euro zugeschlagen.

Der absolute Top-Preis entfiel am Eröffnungstag auf die Lot-Nummer 160, Rougir. Die Territories-Tochter aus der Summer Moon (Elusive City) wurde von Sumbe angeboten und befand sich bislang im Training bei Cedric Rossi. Den Zuschlag sicherte sich bei drei Millionen Euro Oceanic Bloodstock. Rougir gewann in diesem Jahr den Prix de l'Opera (Gr. I). Der Drei-Millionen-Euro-Zuschlag bedeutete gleichzeitig ein neuer Rekord für diese Auktion.

Auch deutscher Background findet sich unter der Millionen-Zuschlägen. Für Wildfeder (Lot 188), eine rechte Schwester des Arc-Siegers Waldgeist, fiel der Hammer bei 2.050.000 Euro. Die Galileo-Tochter aus der Zucht des Gestüts Ammerland und des Newsells Park Studs ging an Crispin de Moubray. Angeboten wurde die Dreijährige vom Gestüt Ammerland. Ammerland selbst kaufte die Stute und löste damit die Partnerschaft mit Newsells Park Stud auf. Gerade erst wurde bei Tattersalls eine Waldgeist-Halbschwester für 2,2 Millionen Guineas zugeschklagen. Hier war es umgekehrt und Newsells ist nun der alleinige Besitzer.

2,5 Millionen Euro brachte am Samstag in Deauville die fünfjährige Grand Glory (Lot 192). Die Olympic Glory-Stute aus der Madonna Lily (Daylami) wurde vom Haras de Castillon präsentiert und ging an Yohea. Pureplay, eine Tochter des Stallion-Shooting Stars Zarak brachte zwei Millionen Euro. Die Zweijährige aus dem Angebot des Haras des Capucines ging an NBB Racing. Sie erschien mit der Lot-Nummer 150 im Ring. 1.950.000 Euro kostete die Lot-Nummer 172, die vierjährige Wootton Bassett-Tochter Speak Of The Devil. Sumbe war auch hier der Anbieter, Oceanic Bloodstock kaufte im Auftrag der White Birch Farm. Speak Of The Devil wurde bis dato von Frederic Rossi vorbereitet.

(05.12.2021)