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Grand National: Geld kommt für Ain't That A Shame

Rachael Blackmore

Mit dem Grand National steht am Samstag in Aintree das berühmteste Hindernisrennen der Welt auf dem Programm. Mit einer Million Pfund ist die Steeplechase, die über 6900 Meter führt, dotiert, wieder einmal kommen 40 Pferde an den Start.

Vor zwei Jahren schrieb die irische Top-Amazone Rachael Blackmore in diesem Rennen Geschichte, als sie mit dem von Henry de Bromhead trainierten Minella Times als erste Frau den Sieg in dem Super-Rennen errang. Am Samstag ist die 33jährige erneut mit von der Partie, wieder auf einem Pferd von Henry de Bromhead. Das ist der neunjährige Wallach Ain't That A Shame.

Und glaubt man den Wettern und Buchmachern, so hat die erfolgreiche Reiterin am Samstag erneut beste Chancen auf den Sieg, denn ihr Ritt, ein Jeremy-Sohn, wurde am Freitag richtig stark "gegambelt". Im Wettmarkt der Racing Post wird er mit 15,0:1 geführt, am Freitag gab es bei den großen Buchmacher-Firmen auf der Insel und in Irland meistens aber nur noch 9,0:1. Ain't That A Shame hat erst zehn offizielle Rennen bestritten, von denen er zwei gewann. Zuletzt siegte er in Gowran Park mit sechs Längen Vorsprung.

Eher schwach im Wettmarkt ist dagegen der Vorjahressieger Noble Yeats, der zuletzt starker Vierter im Cheltenham Gold Cup war. Der von Emmet Mullins trainierte Titelverteidiger ist von 9,0:1 auf bis zu 13,0:1 gestiegen, er steht bei einer deutlich höheren Marke als bei seinem Triumph vor zwölf Monaten.

(14.04.2023)