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Loveisthehigherlaw bereit für höhere Aufgaben

Loveisthehigherlaw
Loveisthehigherlaw

Ein richtig interessantes Rennen wurde gegen Ende der Mülheimer Samstags-Karte entschieden. In der über 2000 Meter führenden Altersgewichtsprüfung traten mit Elle Memory und Naida zwei Pferde an, die es auf einen GAG von mehr als 80 brachten. Und wäre All for Arthur nicht Nichtstarter gewesen, wären es gar drei Pferde gewesen.

Dazu kam mit Loveisthehigherlaw eine Stute zu ihrem zweiten Deutschland-Start, die in ihrer alten Heimat Irland bereits auf Gruppe III-Parket platziert lief. Und eben diese drei Stuten waren am Ende auch auf den ersten drei Plätzen zu finden, wobei die von Andreas Wöhler für das Team Valor trainierte Kodiac-Tochter Loveisthehigherlaw (3,2) eine Klasse für sich war (Zum Video). Eduardo Pedroza diktierte Start-Ziel das Geschehen und ritt die Fünfjährige nur mit den Händen überlegen nach Hause. Rang zwei ging neun Längen dahinter an Yasmin Almenräders Naida, den dritten Platz, acht Längen zurück, hatte Peter Schiergens Elle Memory, auf die kurz vor dem Start noch einmal viel Geld kam, und die als 1,4-Favoritin an den Ablauf kam, inne. Für Andreas Wöhler und Eduardo Pedroza war es in Kombination der zweite Sieg an diesem Samstag nachdem sie bereits mit Zerostress erfolgreich waren.

„Sie hat eine richtig lange Galoppade. Wir wollten ihr ein Aufbaurennen für die weitere Zukunft geben“, sagte Pedroza nach dem Sieg. „Die Stute ist schon sehr talentiert und wir wollten ihr heute Vertrauen geben und nun hoffen wir, dass sie ihre Leistung auch in besseren Rennen zeigt“, so Andreas Wöhler, der die Siegerin im vergangenen Jahr einmal an den Start brachte. In Hannover wurde sie auf Gruppe III-Ebene Sechste. Als nächstes sollte für Loveisthehigherlaw nun eine Listen-Prüfung anstehen.

Mit einem Ausgleich IV über 2100 Meter ging die Saison-Premiere in Mülheim zu Ende. Der Sieg ging an die von Waldemar Hickst trainierte Handicap-Debütantin Mademoiselle Ma (3,5), die leicht und locker gegen Petite Paris und Ice Man zum Zuge kam. Im Sattel saß Leon Wolff (Elfter Saisonsieg), der früher am Tag schon mit Kiki Dee für Waldemar Hickst ein Rennen gewinnen konnte. „Es war ein anstregnedes Rennen, sie war ziemlich heftig. Aber sie ist eine tolle Stute", so Leon Wolff nach dem Sieg auf der Maxios-Tochter, die nach Sun of Gold für den zweiten Sieg an diesem Tag für das Gestüt Höny-Hof sorgte (Zum Video).

(10.04.2021)