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Mäder-Meiler: Keine Erklärung für den Fabi-Flopp

Im Lager von Erika Mäder hat man einen Tag nach der Jaguar Meile noch keine Erklärung für das schwache Abschneiden des Gruppe I-Siegers Faberger gefunden. Der Hengst war in der Jaguar-Meile am Sonntag unter Andrasch Starke nicht über einen achten Platz hinaus gekommen, hatte nie einen besseren Moment. „Bis jetzt haben wir keine Erklärung für das schwache Laufen. Ich glaube aber, dass es nicht nur am Boden liegen kann. Er ist gesund aus dem Rennen gekommen und wir haben bis jetzt noch nichts gefunden. Am Mittwoch wird Faberger durchgecheckt“, so Erika Mäder über den Wiesenhofer.

Die Krefelder Trainerin erläutert weiter: „Bei solchem Boden werden wir ihm aber in Zukunft einen Start ersparen. Er ist einfach ein Bodenpferd. Bei einem Bodenwert von 4,2 und bewölktem Vormittag lässt man sich dann aber halt doch verführen, zu starten.“ Wo es für Faberger nun weitergeht, ist derweilen unklar. Eigentlich sollte der Hengst im Prix Jacques Le Marois, einem der wichtigsten Meilenrennen des Kontinents, starten. „Das Rennen ist noch nicht komplett ad acta gelegt, aber wir warten erst einmal“, so die Betreuerin weiter.

Für den Oldie Up And Away, mit dessen Leistung man voll zufrieden war, geht es wohl in Baden-Baden weiter. Erika Mäder über den sieben Jahre alten Wallach, in der Jaguar-Meile Dritter: „Er lief wieder ein sehr gutes Rennen. Man darf nicht vergessen, dass er einen harten Gang hinter sich hat und wenig Pause zwischen den Rennen hatte. Er ist toll aus dem Rennen gekommen und gut drauf. Jetzt bekommt er eine Pause und läuft dann im Oettingen-Rennen.“ Auch ein Start im Ausland ist aber noch nicht ganz aus der Welt.

(30.07.2001)