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Wunschlos glücklich! Night Wish Gruppe-Sieger

Night Wish (Archiv) gewann am Mittwoch den Grand Prix de Vichy
Night Wish

Beim 13. Start auf Gruppe-Parket hat es für Stall Salzburgs Night Wish endlich zum langersehnten Treffer gereicht. Ganz nebenbei schrieb der von Sarah Steinberg trainierte Sholokhov-Sohn Geschichte, denn er war am späten Mittwochabend der erste deutsche Galopper, der den zur Gruppe III zählenden Grand Prix de Vichy (80.000 Euro) über 2000 Meter gewinnen konnte.

Nach einem Rennen aus dem Vordertreffen attackierte der sechsjährige Hengst unter Tony Piccone eingangs der Zielgeraden direkt den lange führenden Außenseiter Royal Dolois und nahm die Spitze. Dort ging der aus Etzeaner Zucht stammende Night Wish, ein rechter Bruder der Klasse-Galopperin Night Magic, in den Händen seines Reiters stets gut und konnte Mitte der Zielgeraden, als der mitfavorisierte Black Sea immer stärker wurde, relativ locker zulegen und sorgte somit für den größten Erfolg seiner jungen Trainerin, die den Riemer Stall Ende letzten Jahres von Wolfgang Figge, für den Night Wish viele Rennen bestritt, übernommen hatte. Auf Rang drei folgte der Favorit Prestige Vendôme. Die von Werner Glanz trainierte Lili Moon war zu Beginn gut dabei, musste am Ende aber passen. Sie kam nur als Achte über die Linie.

„Ich habe mir seine letzten Rennen angeguckt und wusste, dass er einen gleichmäßigen Rennverlauf braucht. Er hat auf meine Hilfen toll reagiert und in der Zielgeraden schön angepackt“, so Siegreiter Tony Piccone nach dem Rennen. Der Sieg auf den Gast aus Riem, der schon zuletzt als Dritter im La Coupe (Gr. III) stark lief, zahlte lohnende 122:10.

(27.07.2016)