Endlich: Schütz-Stall sattelt die ersten Youngsters

Es hat lange gedauert, bis es endlich so weit war, oder besser gesagt: so weit ist. Am kommenden Wochenende (immerhin schon das erste im August) wird auch endlich Andreas Schütz seine ersten Zweijährigen der Öffentlichkeit präsentieren. Seine Trainerkollegen schiessen schon seit Wochen aus ihren Youngstar-Kanonen, während man vergeblich auf Nachwuchs-Galopper aus dem Stall des Champions warten musste. Im Nachbarstall von Peter Schiergen sind die zwei vermeintlich besten Pferd des Asterbüte-Quartiers bereits in Aktion gewesen. Batang verlor knapp, Chan Chan ist bereits Listensieger.

Hamburg-Revival: Duke D’Alba vs Tempelwächter & Co.

Zu einer Neuauflage des „Langen Hamburger“ wird es am Sonntag in der Dallmayr Prodomo-Trophy kommen. Das Listenrennen führt über den Weg von 2800 Metern und ist mit 34.000 DM dotiert. In diesem Rennen des Rahmenprogramms des Großen Dallmayr-Preises laufen alle drei Erstplatzierten aus der Hanse-Stadt wieder gegeneinander.

Auf den Spuren von Mistic Sun: Narooma gegen Sieben

Sie ist eines der ersten zweijährigen Pferde, die Trainer Andreas Schütz in der Galoppsaison 2001 aufbietet. Zwar ist die Stute Debutantin, und doch geht es gleich auf Listenparkett zur Sache. Und das wohl nicht ohne Grund, denn die Stute des Gestüts Park Wiedingen, Narooma, soll eine der begabsteten Nachwuchsladies des Schütz-Stalles sein. Im erstmals unter dem Patronat der Firma Easy Software AG ausgetragenen Young Ladies Lauf startet die Stute unter Lennart Hammer-Hansen. In dem Listenrennen über 1200 Meter, dotiert mit 102.000 DM, laufen insgesamt 8 Kandidatinnen.

Boreal: Stalljockey darf nicht ran, Reid wird eingeflogen

Es gibt im Sport oft die Regel: „Never change a winning team“. Nach dieser hat wohl auch Dietrich von Boetticher gehandelt, als er sich nun dafür entschieden hat, auch für den nächsten Start des Derbysiegers Boreal den Iren John Reid einfliegen zu lassen. Der in Top-Form reitende Jimmy Quinn, Stalljockey bei Boreals Trainer Peter Schiergen, schaut zunächst einmal in die Röhre. Im Credit Swiss Private Banking Pokal wird er nun nicht auf Boreal sitzen.

Subi siegt trotz Versp?tung, Minarik holt sich drei Siege

Mit einem Sieg beendete Andreas Suborics seinen ersten Auftritt beim Ostseemeeting auf der Rennbahn von Bad Doberan. Nachdem er mit einer Stunde Verspätung die Rennbahn erreicht hatte, siegte der 29-jährige im Sattel des Favoriten Take Stan im dritten Rennen des Tages. Der Erfolgsjockey traf erst zu diesem Rennen auf der Ostseerennbahn ein, sein Navigationssystem hatte Suborics umständlich über Landstraßen nach Bad Doberan gebracht. Auf der Rennbahn angekommen, zeigte Suborics sofort, warum er zu den Top-Jockeys dieses Landes zählt, ritt Take Stan zu einem souveränen Start-Ziel-Erfolg.

Deutsches Deauville Bad Doberan: Topjockeys kommen

Es ist das deutsche Deauville. Eine Rennbahn mit Charme: Bad Doberan. Am Mittwoch geht das Ostseemeeting auf der ältesten deutschen Galopprennbahn in die schon neunte Runde. Für den ersten von vier Renntagen der Rennwoche auf der Bahn nur unweit der Ostsee sind 75 Pferde gemeldet worden, mit Andreas Suborics (Foto ganz rechts) gibt sich auch das „Asien-Ass“ ein Stelldichein auf dem malerischen Hippodrom. In fünf Rennen schwingt sich Subi in den Sattel.

Kein Schiergen-Doppel in München: Nur Zöllner läuft

Beim letzten Streichungstermin am Montag hatte Trainer Peter Schiergen (Foto) zwar noch zwei Kandidaten für den Großen Dallmayr-Preis in München im Aufgebot gelassen, nun wird aber nur ein von ihm in Köln betreutes Pferd starten. Seine Name: Zöllner. Seine Referenz: Zwei Gruppesiege in der hiesigen Saison. „Terek wird nicht in München laufen. Das haben wir am Dienstag Morgen entschieden. Er wird nun wohl in Baden-Baden starten. Zwar besitzt er noch eine Nennung für Deauville, die Tendenz geht aber nach Baden“, so Trainer Peter Schiergen.

Der Pik König-Dress ist nicht mehr im Wöhler-Stall

Im bekannten Traditionsdress des Hamburger Kaffee-Kaufmanns Albert Darboven werden keine Pferde mehr von Andreas Wöhler an den Start geschickt werden. Die Pferde aus dem Darboven-Lot haben den Bremer Erfolgsstall Richtung Hannover verlassen. Dort werden sie nun von Hans-Jürgen Gröschel trainiert. Der Hannoveraner zählt zu den Aufsteigern der Trainerriege, sattelte sogar im BMW Deutschen Derby zwei Pferde.

Dallmayr-Preis: Schütz schickt Trio, Starke wählt Pryor

Es ist schon eine kleine Überraschung: nicht nur, dass Andreas Schütz alle drei seiner genannten Pferde in den Dallmayr-Preis schickt (man hatte auch in Fachkreisen mit nur zwei Startern gerechnet); es verblüfft vielleicht vielmehr noch die Wahl von Jockey Andrasch Starke. Zwischen dem Frontrenner und Zöllner-Bezwinger Pryor, der Wittekindshoferin Salonblue und dem Derbyfavoriten Limerick Boy musste sich der Champion entscheiden. Und wer hätte da gedacht, dass er sich gegen den ersten Gruppesieger der Saison ausspricht?

Dallmayr-Preis: Zwei Godolphins stehengeblieben

Für den Großen Dallmayr-Preis in München sind beim letzten Streichungstermin am Montag elf Pferde stehengeblieben. Noch sind neun einheimische und zwei ausländische Pferde für das Gruppe I-Rennen in Riem startberechtigt. Die zwei Gäste, die aus England anreisen könnten (mit einem Starter wird fest gerechnet) vertreten beide die Interessen des mächtigen Godolphin-Imperiums. Im blauen Dress von Sheikh Mohammed könnte sich ein Jockey auf Kutub und auch Slickly schwingen.

Gruppe-Angriff durch Schütz: Limerick Boy in München

Nachdem er sich am vergangenen Wochenende eine Auszeit gegönnt hatte und sowohl im Großen Preis von Berlin als auch in der Jaguar-Meile keinen Starter aufgeboten hatte, wird Andreas Schütz am nächsten Wochenende wieder in allen Hauptereignissen vertreten sein. Der Höhepunkt schlechthin ist natürlich der Dallmayr-Preis in München. Das dritte Gruppe I- Rennen der hiesigen Turfsaison verspricht eine gut besetzte Prüfung zu werden.

Mäder-Meiler: Keine Erklärung für den Fabi-Flopp

Im Lager von Erika Mäder hat man einen Tag nach der Jaguar Meile noch keine Erklärung für das schwache Abschneiden des Gruppe I-Siegers Faberger gefunden. Der Hengst war in der Jaguar-Meile am Sonntag unter Andrasch Starke nicht über einen achten Platz hinaus gekommen, hatte nie einen besseren Moment. „Bis jetzt haben wir keine Erklärung für das schwache Laufen. Ich glaube aber, dass es nicht nur am Boden liegen kann. Er ist gesund aus dem Rennen gekommen und wir haben bis jetzt noch nichts gefunden. Am Mittwoch wird Faberger durchgecheckt“, so Erika Mäder über den Wiesenhofer.

Doch kein Stallduell: Boreal in Köln, Tareno in Frankfurt?

Eigentlich hatte man damit gerechnet, die beiden Schiergen-Hengste Boreal und Tareno im Credit Swiss Privat Banking Pokal zu sehen. Jetzt könnte es aber durchaus sein, dass sich die beiden zumindest beim nächsten Start noch nicht in den Weg kommen. „Wenn das Rennen in Köln sehr stark besetzt ist, könnte es sehr gut sein, dass die beiden Pferde auseinander gehen. In Frankfurt hätten wir sonst keinen Starter“, so Trainer Peter Schiergen über seine wohl besten dreijährigen Hengste im Stall.

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