Bremen sattelt vorzeitig ab: Saison 2001 beendet

Die beiden letzten Renntage des Jahres am 3. und 18.November auf der Bremer Galopprennbahn in der Vahr sind heute abgesagt worden. Das Geläuf befand sich schon bei der letzten Ver-anstaltung (durch starke Regen-fälle) in einem katastro-phalen Zustand. Um es für die nächste Saison praktikabel zu bekommen, wird sofort mit Sanierungs-arbeiten begonnen.

Diese Entscheidung wurde am Montagmorgen von den Verantwortlichen des Veranstalters und von der Rennbahn-Prüfungskommission des Dachverbandes einstimmig beschlossen.

Im Folgenden die offizielle Pressemitteilung:

Blau und Sch?tz mit Grafenberger Doppeltriumphen

Am Sonntag ist auf der Galopprennbahn in Düsseldorf nicht nur der Große Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf entschieden worden, sondern zugleich auch zwei Wertungen, die sich über die Saison 2001 auf dem Grafenberg hinzogen. Und da, in der Superhandicap-Serie und in der Jan Wellem-Erinnerungs-gabe, hat es durchaus eine faustdicke Überraschung gegeben.

Auch Morshdi kommt: Baden-Sieger deckt in Friedrichsruh

Nachdem am Freitag bekannt wurde, dass im kommenden Jahr Perugino seine Deck-hengstqualitäten auf dem deutschen Markt präsentieren wird, kommt nun auch Morshdi nach Deutschland. Der Sieger des Großen Preises von Baden wird im Gestüt Friedrichsruh aufgestellt werden. Dort wird er das Erbe von Devil River Peek antreten, der an den Main in das Gestüt Erlenhof gezogen ist.

Nach 26 Stunden: Deutsches Dream-Team wieder da

„Auch wenn es vom Ergebnis her nicht das Beste war, war es der schönste Trip, den ich bisher erlebt habe“, resümiert Jockey Andreas Suborics seine Reise nach Down Under. „Jetzt muß ich aber erst einmal schlafen“, scherzt der Österreicher weiter. Am Mittag ist dieser zusammen mit Trainer Andreas Wöhler auf dem Frankfurter Flughafen gelandet und hat somit das Vorhaben Cox Plate 2001 beendet. Sportlich sprang dabei Platz vier für das Dream-Team um Silvano heraus.

Es ist amtlich: Proudwings nach Hong Kong eingeladen

Jetzt ist es amtlich: die Mile kann kommen. Denn das Fax ist da. Und zwar das aus Hong Kong. Der dortige Jockey Club hat Proudwings schon vor der offiziellen Einladung am 10. November den Start zu-gesichert. Dem Vorhaben Hong Kong Mile steht also nicht mehr im Weg. Die Planungen für das Gruppe I-Rennen im Programm der International Races Mitte Dezember laufen in Köln auf Hochtouren.

Der grandiose Millionen-Breeders Cup-Tag: Alle Sieger

Es war fraglos erneut ein Tag der Superlative, am Samstag abend europäischer Zeit auf der Rennbahn von Belmont Park in New York. Acht Rennen, allesamt Gruppe I-Prüfungen, und ein Gesamt-preisgeld von 14 Millionen US-Dollar haben den Breeders Cup-Tag im Big Apple erneut zu einem Festival des internationalen Galopprennsports gemacht.

Wieder ICE-Peppercorn! Sieg vor Favorit Limerick Boy

Im Krefelder Stadtwald wurde Limerick Boy im Preis des Gestüts Wiesenhof zum ersten Gruppesieger der Saison 2001. Und fast wäre er auch zum letzten Gruppesieger des Jahres geworden. Aber eben nur fast. Denn wieder einmal rauschte der ICE namens Peppercorn an allen vorbei. Wie schon zuletzt im Preis von e-plus war der von Uwe Ostmann trainierte Hengst zu stark für die Konkurrenz. Zu stark für Limerick Boy, zu stark für Pardus und zu stark für Up and Away.

Von wegen In the Wind: Guadalupe schnappt sich Meile

Obwohl die zweijährige Stute In the Wind vor ihrem Auftritt in Hannover gerade einmal ein Sieglosen-Rennen gewonnen hatte, galt sie in der Meile der Nord LB als große Favoritin. Trainiert wird die Stute von Trainer Andreas Schütz. Und der Schütz-Nachwuchs ist bekanntlich groß auf Touren. All diese Vorzeichen reichten, um In the Wind mit der großen 15:10-Favoritenrolle zu versehen.

Steher-Pleite: Duke D`Alba in Longchamp chancenlos

Der Ausflug von Duke D`Alba zum Prix Royal Oak hat sich nicht gelohnt. Denn der Hengst hatte in dem über 3100 Meter führenden Gruppe I-Examen keine Chance und mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun. Die Prüfung im Bois de Boulogne schien schon vor dem Start eine Nummer zu groß für den Münchener zu sein. Zu übermächtig schienen die Gegner in dem Rennen, das eines der wichtigsten Steher-Rennen Frankreichs ist. Alles, was dort über die weiten Wege Rang und Namen hat, hatte sich an der Startstelle versammelt.

Quotensensation in Frankfurt: 1226:10 auf Pomeroy-Sieg

Vierstellige Siegquoten sind im deutschen Turf seit der Einführung des Elektronentotos eine absolute Seltenheit. Zu derart hohen Eventualquoten starten kaum noch Pferde, weil einige „Quotenjäger“ den Kurs durch kleine Einsätze schnell wieder unter die 1000er-Marke drücken. Und wenn Pferde dann doch zu vierstelligen Eventualquoten starten, dann haben sie in aller Regel null Chance.

Super-Tag im Ausland: Daily Mirror, Revisor und Co.

Die Mailänder Galopprennbahn war auch an diesem Sonntag wieder ein gutes Pflaster für deutsche Pferde. Da, wo es Lira zu verdienen gibt, laufen deutsche Pferde schnell. Die Italien-Bilanz, sie liest sich gut. Daily Mirror erlangte bei ihrem Gruppe II-Auftritt einen guten vierten Platz. Eine sensationelle Leistung in dem mit 275 Mio. Lire dotierten Rennen.

Series-Titel vergeben: Frankie & Co. kaum einzuholen

Der Breeders Cup-Tag hat die Vorent-scheidung gebracht. Weltmeister, das werden im Rahmen der Emirates World Racing Series in diesem Jahr aller Voraussicht nach die vier Titelträger des Vorjahres. Es ist eine Titelverteidigung auf der ganzen Linie, die sich da abzeichnet: der internationale Turf ist wieder fest in der Hand von Frankie & Co. Frankie Dettori bei den Jockeys, Saeed bin Suroor bei den Trainern, der Stall Godolphin bei den Besitzern und Fantastic Light bei den Pferden, wer will das eigentlich noch verhindern?

Schade: Silvano Vierter in einer turbulenten Cox Plate

Schade Silvano. Es hat nicht geklappt mit dem großen Cox Plate-Coup. Am Ende war es Platz vier für den Fährhofer. Nix war es mit dem Sieg über Sunline und die australischen Turfstars. Zu stark waren die Gegner. Unter Andreas Suborics kam Silvano nie an Sunline heran, mußte wohl auch angesichts der unorthodoxen Kursführung geschlagen geben. Aber auch Sunline hat es nicht geschafft, den Sieg zu erreichen, ihren Cox Plate-Titel zu verteidigen. Im Ziel landete sie auf Platz zwei, die Superstute, die den Hattrick angestrebt hatte.

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