Andreas Sch?tz hat den Melbourne Cup fest im Blick

Platz sieben im Feld der acht Teilnehmer. Ein wenig mehr hatte man sich im Lager des Globetrotters Caitano schon ausgerechnet für die Cox Plate. Unterwegs ging der Hengst unter Andrasch Starke durchaus gut, „aber das macht er ja eigentlich immer“, so sein Trainer Andreas Schütz nach dem Rennen.

Suborics: 'Rennverlauf top, am Ende wurde er m?de'

„Der Rennverlauf war super“, sagt Jockey Andreas Suborics, „aber am Ende, da wurde Silvano doch ein bisschen müde. Ihm fehlte da zum Schluss die Spitzigkeit.“ Sah es zu Beginn der Zielgeraden in der Tat noch so aus, als würde Silvano in die Platzierung laufen können, waren diese Hoffnungen schnell dahin.

Sumitas gewinnt erneut in den USA: Treffer im Big Apple

Sumitas ist wieder da. Das Pferd, das sich mit dem Gewinnen so schwer tut, hat am Freitag auf der Rennbahn von Belmont Park das Knickerbocker Handicap (150.000 Dollar) gewonnen. Und zwar in den Rennfarben von Gary Tanaka, der den Hengst aus dem Besitz von Georg von Ullmann gekauft und ihn dann in die USA überstellt hatte.

3 Hammer-Treffer: Kallisto-Bruder Karlsson gewinnt

Besser hätte die Zusammen-arbeit zwischen dem Hammer und dem Blume-Stall kaum beginnen können. In Krefeld gewann dieses Gespann gleich die ersten zwei Rennen des Tages. Auf Karlsson (22:10) steuerte Lennart Hammer-Hansen einen vielversprechenden Zweijährigen zum Sieg. Karlsson trat für das Gestüt Röttgen an, ist Bruder des italienischen Derbysiegers Kallisto.

Der Hattrick des K?nigs und Fanelsas Doppel in Leipzig

Ein außergewöhnliches Handicappferd hat schon wieder zugeschlagen. Und zwar zum dritten Mal in Folge. König Shuffle hat bei den Samstag-Rennen in Leipzig den Hattrick perfekt gemacht. Unter Eduardo Pedroza gewann der Schützling des Hoppegartener Trainers Martin Rölke den Preis des Gestüts Röttgen.

Silvano Kurse purzeln: Nur noch 55:10 auf deutschen Sieg

„Er sieht super aus, fühlt sich wohl und ist toll drauf“, beschreibt Andreas Suborics Silvano. Das, was Suborics sagt, sehen auch die Australier. Denn neben Sunline steht aktuell nur ein Pferd im Mittelpunkt der australischen Presse und der Rennsportfans: Silvano. Kein Pferd wird in den letzten Tagen mehr gewettet. Kein Kurs ist so deutlich gefallen, wie jener von Silvano. 150:10 gab es bei der Ankunft in Australien. Zu Beginn der Woche glichen die Bookies die Kurse auf 80:10 an. Und nun? Magere 55:10 gibt es derzeit auf einen Sieg Silvanos in dem World Series Rennen.

Reiseziel Nancy: Macleod f?r Recke ?ber H?rden

Christian von der Recke nimmt am Sonntag die Rennbahn Nancy in seinen Reisefahrplan auf. Der Coach aus Weilerswist sattelt im Prix Paris Turf, dem vierten Rennen der Sonntag-Veranstaltung, Macleod auf der Hürdenbahn. Der vier Jahre alte Hengst aus dem Stall Hosepe (Mitbesitzer ist Manfred Hofer) hat bis dato auf der Hindernisbahn eine weiße Weste.

Cox Plate-Countdown: Silvano jagt den gro?en Lando

1995 war es, als der Hengst Lando mit dem Sieg im Japan-Cup neue Maßstäbe gesetzt hat. Seit diesem Triumph, dem Meisterwerk des großen Trainers Heinz Jentzsch, steht Lando auch unangefochten an der Spitze der ewigen Geldrangliste des deutschen Turfs. Das könnte bald anders aussehen, denn Silvano und, das darf man bei aller Silvano-Euphorie nie außer Acht lassen, auch Caitano sind Lando mittlerweile auf den Fersen.

Sadler`s Wells?Bruder Perugino deckt in Deutschland

„Es ist das beste Pedigree, das jemals nach Deutschland gekommen ist“, so Michael Andree vom Gestüt Römerhof. Er meint das Pedigree von Perugino. Und dessen Blut steht ganz klar für Blacktype. Im nächsten Jahr werden die deutschen Züchter in den Genuss des Hengstes kommen. Denn Perugino kommt nach Deutschland (steht aktuell in Irland), wird die Saison 2002 im Gestüt Rheinberg decken.

Pryors Probleme an der Sehne: Saison vorzeitig beendet

Nichts wird es mit Pryors Start in Singapur. Einen Gruppe I-Start in Asien hatte man im Team von Andreas Schütz eigentlich mit dem Kornado-Sohn geplant, man muss nun allerdings Abstand zu diesen Zielen nehmen. Denn Pryor wird vorerst keine Rennen mehr bestreiten. Grund dafür sind Probleme an der Sehne des Pferdes. Nach einem Aufenthalt in der Klinik ist Pryor auf dem Weg in sein Heimatgestüt, dem Schattauer Hof.

Telewette am Sonntag fr?her: Start um 15:10 Uhr

An den drei nächsten Sonntagen wird die Telewette eine Stunde früher als üblich ausgestrahlt. Wegen des frühen Sonnenuntergangs beginnen auch die Renntage früher, das jeweilige Hauptrennen wird schon um 15:50 Uhr gestartet. Die Sendungen, die nicht von den Flutlichrennbahnen kommen, werden entsprechend um 15:10 Uhr beginnen und dauern bis 16 Uhr. Am Sonntag heisst es also, den Fernseher schon früher einzuschalten.

Dimaro in Maisons-Laffitte chancenlos: Eisenverlust

Das Rennen war eine Nummer zu groß. Eine Nummer zu groß für Dimaro aus dem Kölner Rennstall von Trainer Hans-Albert Blume. Im Criterium de Maisons-Laffitte blieb für den zwei Jahre alten Hengst nur der vorletzte Platz. Der vierte Start des Hengstes in seinem Leben hat also nicht zur erhofften dritten guten Leistung geführt. Frankreiche war für den Platini-Sohn und Jockey Lennart Hammer-Hansen kein Erfolgspflaster.

Breeders Cup-Tag der Superlative: Es geht um 14 Mio.!

Es ist fraglos ein Tag der Superlative, am Samstag abend europäischer Zeit auf der Rennbahn von Belmont Park in New York. Acht Rennen, allesamt Gruppe I-Prüfungen, und ein Gesamt-preisgeld von 14 Millionen US-Dollar machen den Breeders Cup-Tag im Big Apple erneut zu einem Festival des Galopprennsports.

Auch wenn kein deutsches Pferd bei den Rennen des Breeders Cup an den Start geht, ist das Interesse auch hierzulande an den Rennen gewaltig, Deutschlands Buchmacher locken wie alle Jahre wieder allenthalben mit Breeders Cup-Parties am Samstag abend.

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