Top-Story

Der Ungarn-Import - Jockey Karoly Kerekes

Internationale Spitzenpferde, talentierte Jockeys - jahrzehntelang waren Zwei- und Vierbeiner aus Ungarn Exportschlager in den anderen europäischen Vollblutländern. Mit den Pferden ist das qualitativ in jüngster Zeit weniger berühmt, die Zeiten eines Imperial, der in den Sechziger Jahren auch die deutschen Grand-Prix-Pferde in Schwierigkeiten brachte, sind lange vorbei. Doch was die Jockeys anbetrifft, da ist der Standard unverändert hoch geblieben. Jüngstes Beispiel: Karoly Kerekes, 24, aus dem Stand in seiner ersten Saison bayerischer Champion.

(20.11.2002)

Die Geburtsstunde von Hellwigs 'Höny-Hof'

Auf den Tag fast genau vor zwanzig Jahren. Manfred Hellwig, Steuerberater mit eigener Kanzlei in Frankfurt, hat den Entschluss gefasst, in den Galopprennsport einzusteigen. Zunächst bescheiden, das eine oder andere Rennpferd soll es sein, aber auch die eine oder andere Mutterstute. Gleich begeistert von seiner Idee, Ehefrau Edith. Im Gestüt Birkenmoor der Familie Karnebogen und im Gestüt Ravensberg wird man als Erstes fündig.

(20.11.2002)

Laveron - Ein Deutscher bestimmt Frankreich

Ein in Deutschland gezogenes Pferd schreckt seit Monaten in Frankreich die Konkurrenten ab. Genauer gesagt, die Gegner im Hindernissport, der in unserem Nachbarland traditionell stets einen hohen Stellenwert ein-nahm und noch immer einnimmt. Ob es über die Hürden oder die schweren Jagdsprünge geht, der Sport über die Hindernisse hat seine zahlreichen Fans und Höhepunkte in seinem Jahresprogramm.

(20.11.2002)

Der Werning-Clan - Ein Leben für diesen Sport

Soviel steht fest. Sollte es im deutschen Galopprennsport an reiterlichem Nachwuchs mangeln, ist einer nicht Schuld daran. Reiner Werning, sechzig Jahre, Trainer in Dortmund-Wambel. Werning darf sich Vater von sieben Kindern nennen, von denen bis auf eine Ausnahme alle im Rennsport aktiv waren oder es noch sind. Aktuellstes Beispiel sind Sohn Pascal Jonathan und Tochter Katharina Daniela, die es in dieser Saison bislang gemeinsam auf 25 Siege brachten.

(03.11.2002)

Caitano - Der Abschied nach 300.000 Kilometern

'Ich schaue erst auf die Pferde und dann in den Katalog.' Ein Satz, den ein absoluter Pferdemann gesagt hat. Der mit seinem Sachverstand und vor allem seinem Auge auch zahlreiche Besitzer glücklich machte. Denn in Sachen Pferdekauf, da machte diesem Bruno Schütz kaum jemand etwas vor. Der unvergessene Trainer, Vater von Andreas Schütz, der seinen Stall vor wenigen Jahren übernahm, tätigte auf Auktionen so manches Schnäppchen. Glückskäufe à la Bruno Schütz waren alles andere als eine Seltenheit.

(03.11.2002)

Erika Mäders schneller 'Haus- und Hofhund'

Galopprennbahn Bremen, 27. Oktober. Widrige Bedingungen, Land unter auf dem Geläuf, nur wer ganz weit außen in der Nähe der Sandbahn galoppierte, hatte eine Chance zu gewinnen. Schließlich das Hauptereignis, der Große Preis der Freien Hansestadt Bremen. Mehrere Dreijährige am Start, teilweise geschonte Pferde.

(03.11.2002)

Die Godolphin-Macht schlägt wieder mal zu

Vierzehn Jahre mussten vergehen, bis wieder ein fünfjähriges Pferd den Prix de l`Arc de Triomphe gewinnen konnte. 1988 stürmte Tony Bin unter John Reid zum Sieg im Bois de Boulogne. 2002 brachte nun Marienbard die Prestige-Prüfung an sich. Ebenfalls fünfjährig markierte der Caerleon-Sohn den dritten Arc-Treffer für seinen Besitzer Mohammed Al Maktoum.

(12.10.2002)

Die Seriensiegerin aus dem kleinem Quartier

Dass ein Pferd bei sechs Starts fünfmal gewinnt, ist nicht unbedingt die Regel. Schon gar nicht, dass es trotz Aufgewicht von Mal zu Mal leichter gewinnt. Und erst recht nicht, wenn es aus einem ländlichem Quartier kommt, in dem nur zwei Pferde beheimatet sind. Es gibt jedoch eine Stute in Deutschland, bei der das der Fall ist. Sunmoon Island, die Turtle Island-Tochter die für die violett-gelben Farben des Stalles San Marco von Wolfgang Wagner aus Lorsch startet.

(12.10.2002)

Sabrina Schwinn - Im letzten Galoppsprung

Es war schon ein bemerkenswertes Wochenende für die erst siebzehnjährige Sabrina Schwinn, denn die deutsche Championesse von 2001 holte sich nach dem nationalen auch ihren ersten internationalen Titel. Eingeladen hatte die AROC (Austrian Racehorse Owner Club) zu diesem Highlight der Amateure.

(12.10.2002)

Die Zweijährigen-Kracher von Ralf Rohne

Trainer Ralf Rohne ist auf einem guten Weg. Im Winter kam mit Horst-Dieter Beyer ein Besitzer an den Stall, der zuvor als sehr „wechselfreudig“ galt. Seit er in Gelsenkirchen bei Ralf Rohne ist, scheinen diese Zeiten passé, denn Rohne und Beyer können Erfolge vorweisen. „Bereits auf der Sandbahn im Winter hatten wir einige Sieger, das ging dann auch gut weiter. Wobei man sagen muß, dass für mich die Siege nicht so entscheidend sind, denn unser Handicapsystem bestraft Sieger gerade in unteren Handicapregionen manchmal zu stark.

(23.09.2002)

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