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Trust The Stars - Eine Zucht-Hoffnung fĂŒr Achim Weyrauch

Son Macia mit Trust The Stars Foto: privat

Rennbahnbesucher zum Besitzer und dann spĂ€ter auch zum ZĂŒchter machen: So soll und so kann es gelingen, neue Menschen langfristig an den Rennsport zu binden. Das gilt hier, wie anderswo. Der Werdegang vom Rennbahnbesucher bis hin zum Besitzer oder ZĂŒchter ist der heutzutage vielleicht gĂ€ngigste, auch wenn ihn nicht viele oder nicht genug Menschen wĂ€hlen. Einer, der diesen Weg gegangen ist, ist Achim Weyrauch, der seine mittlerweile drei Mutterstuten im französischen Haras du Grandcamp stehen hat. „Die machen da eine tolle Arbeit im GestĂŒt.

Auf dem Weg zum Besten aller Zeiten?

Flightline (Emily Shields)

Der vier Jahre alte amerikanische Hengst Flightline ist die neue Nummer eins in der Weltrangliste des Turfs, den LONGINES World‘s Best Racehorse Rankings. Und zwar mit einer gewaltigen Marke. Ungeschlagen, jedes Mal eindrucksvoll voraus, setzt der Hengst aus dem Stall von John Sadler aktuell neue MaßstĂ€be.

Der unvergessene Three Drops wurde 30

Am 30. MĂ€rz feierten nicht nur Frankel oder auch Secretariat ihren Geburtstag, sondern auch Elke Krauses Wallach Three Drops, der nun das hohe Alter von 30 Jahren erreicht hat.

Traumhafter Start mit der eigenen Zucht

Dass man es als ZĂŒchter mit lediglich einer Mutterstute auch unter die erfolgreichsten ZĂŒchter in der Statistik schaffen kann, weiß man spĂ€testens, seitdem Paul H. Vandeberg mit seiner Stute Tijuana den Arc-Sieger Torquator Tasso zĂŒchtete. Ein KunststĂŒck gelang aber auch Niels Ohlig, Tierarzt aus dem niedersĂ€chsischen Schneverdingen, denn mit seiner ersten und damals auch noch einzigen Mutterstute gelang ihm gleich ein absoluter Volltreffer, als er den von Maxios stammenden Walderbe zĂŒchtete.

Traumstart mit Arnis Master

Helmut Kappes gehört inzwischen fast schon zu den Urgesteinen des deutschen Turfs.

„Employer ist ein GlĂŒckslos!“

Andre Panz mit Employer

Vier Starts – Zwei Siege, zwei PlĂ€tze. Eine derartige Bilanz wĂŒnscht sich wohl jeder Neueinsteiger in den Galopprennsport. FĂŒr AndrĂ© Panz und Employer wurde das RealitĂ€t. Dabei ist der 32-JĂ€hrige erst vor Kurzem mit Rennpferden in Kontakt gekommen, obwohl er gemeinsam mit seiner Frau Larissa fußlĂ€ufig nur drei Minuten von der MĂŒlheimer Rennbahn am Raffelberg entfernt lebt. Es war aber der Fußball, ĂŒber den der Kaufmann im Gesundheitswesen mit dem Galopprennsport in Kontakt kam. Der 32-JĂ€hrige spielte nĂ€mlich viele Jahre in der Oberliga beim VfB Speldorf in MĂŒlheim an der Ruhr.

"Die Tradition fortfĂŒhren"

„Der Galoppclub Wambel wĂ€re nichts ohne unser langjĂ€hrigstes Mitglied“, beginnt Trainer Pascal Jonathan Werning, bevor er so richtig ins Sprudeln kommt ĂŒber eine Besitzergemeinschaft, die am Sonntag in MĂŒnchen ihren 50. Sieg erreicht hat. Gemeint ist aber keiner der Anteilseigner, ein Reiter oder gar der Trainer selbst, sondern Biene. Ein Pony. Seit mehr als 20 Jahren begleitet Pony Biene die Pferde des Galoppclubs Wambel zu Rennen ĂŒberall in Deutschland, sogar nach Frankreich reiste die kleine Stute schon.

Lovely Dream erfĂŒllt einen Traum

„NatĂŒrlich freue ich mich ĂŒber den Sieg mit Lovely Dream. Ich sehe ihn allerdings auch mit einem weinenden und einem lachenden Auge, denn vor kurzem verstarb der EigentĂŒmer der Stute. Es ist sehr schade, dass er diesen Sieg nicht mehr miterleben konnte. Ich habe aber schon vorher gesagt, dass er uns von oben die Kraft geben wird, dass wir mal wieder gewinnen", berichtete Jockey Miki Cadeddu nach dem Sieg mit der von Pavel Vovcenko vorbereiteten Stute, die seit dem Jahr 2018 vom Galopp Club Bremen gepachtet ist.

Als Ascot der Boden fĂŒr deutsche Erfolge war

Novellist

Das war ein Tag fĂŒr die GeschichtsbĂŒcher – fĂŒr die in der damaligen Zeit in Bezug auf den deutschen Rennsport wahrlich oft bemĂŒhten GeschichtsbĂŒcher! Im RĂŒckblick waren die ersten Jahre des vergangenen Jahrzehnts tatsĂ€chlich goldene Zeiten – man nehme nur Danedream, Pastorius oder eben Novellist! Mit einem ĂŒberragenden FĂŒnf-LĂ€ngen-Sieg in den mit einer Million Pfund dotierten King George VI & Queen Elizabeth Stakes von Ascot zeigte der 2013 vier Jahre alte Monsun-Sohn die Leistung seines Lebens. Damit folgte der von Andreas Wöhler fĂŒr Dr.

„Den Menschen den Sport nĂ€herbringen“

Viel ist in den vergangenen Wochen bei verschiedensten Gelegenheiten ĂŒber das Prinzip von Besitzergemeinschaften im Rennsport gesprochen und geschrieben worden. Die Herangehensweise und die Organisation solcher Syndikate können mannigfaltig sein, doch eines haben sie alle gemeinsam: FĂŒr einen ĂŒberschaubaren Betrag wird es vielen Menschen ermöglicht, am Rennsport als Besitzer zu partizipieren. Dieses Credo hat sich auch der Club RosĂ© auf die Fahne geschrieben, als man sich 2019 dazu entschloss, eine Besitzergemeinschaft zu grĂŒnden. Das Besondere: der Club RosĂ© ist ein reiner Damen-Club.

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